der Bunker-Kundschafter   

 

                                                                                                                                                   

                             Der Obersalzberg / Berchtesgaden                       Interressantes vom Toplitzsee / Österreich

 

Der Kehlstein, ein Berg im Wandel der Zeit

Ein Bild das sicher  viele Touristen im Urlaub des Berchtesgadener Landes  in Erinnerung behalten. Der  Berg Kehlstein  mit seinem markanten Haus in 1834 Meter Höhe. Schon in einer Berchtesgadener Chronik wurde wurde erwähnt, daß der Fürstprobst Joseph Conrad von Schroffenberg diese Aussicht vom Berg, mit dem Blick ins benachbarte Salzburger Land schon 1791 zu schätzen wusste. Lange Zeit nach diesem " Fürsten " kam der Führer " Adolf Hitler " auf den Obersalzberg. Grosse Veränderungen folgten in der letztendlich auch der Kehlstein in ein Bauprojekt gewaltiger  Größe mit einbezogen wurde. In genau 12 Monaten Bauzeit wurde dieses gigantische Bauprojekt, der Bau des Kehlsteinhauses mit dazugehöriger Bergstrasse, vollendet. Martin Bormann, engster Vertrauter des Führers sowie sein persönlicher Privatsekretär war hier in voller Aktion der Antreiber zur Erfüllung des Bauauftrages. Ein Mann der  Hitlers Lebensweg lange Zeit mit beeinflussen wird und Schicksal in der Ländlichen Zerstörung des Obersalzberges ist. Das in nur in 12 Monaten Bauzeit, am 31.08.1938 an M. Bormann übergebene " Kehlsteinhaus ",  konnte nun zum 20.04.1939,  Adolf Hitlers  50. Geburtstag, als Geburtstagsgeschenk der NSDAP dem Führer gereicht werden. 

So sind jedenfalls die Informationen, die durch Bücher und Schriften den Interessierten über Jahrzehnte hinweg mitgeteilt wurden bzw. werden.

Nach einen Bericht des TV - Senders  WDR am 11.01.2007 stimmt diese, über Jahre hinweg gegebene Information nicht. Es gab nie die Absicht, dieses Haus dem Führer zu Schenken bzw. in irgend einer Form ihn diesen Besitz zu seinem Eigentum zu übergeben. Wer hier direkt mal die Information der Quelle aufrufen will sollte diese dafür Nutzen : http://www.planet-wissen.de/pw/index.html

Baugeschichtlich stellt dieses Bauprojekt ein Meilenstein in der Deutschen Bauwirtschaft der damaligen Zeit dar. Straßenplanung sowie die Ausführung  aller nötigen Bauleistungen waren eine Meisterleistung Deutscher Ingenieurskunst. Unteres Bild zeigt markiert die Wegstrecke sowie die Aussicht vom Kehlsteinhaus hinunter zum Parkplatz. Es läst sich erahnen was dort für eine Arbeitsleistung notwendig war um dieses Projekt fertig zu stellen. Dazu in der Kürze der Bauzeit und den Umständen eine Schufterei für die Arbeiter.

! Das Kehlsteinhaus !

  

Ein Teilstück der Fahrstrecke  mit dem Bus zum Kehlsteinhaus gibt die Bildansicht vom Alpengasthof Vorderbrand wieder. Im oberen Bereich ist einer der in Fels gesprengten Tunnel zu sehen. Nächstes Bild zeigt den Eingang vom Bus - Parkplatz in den Tunnel, der in 127m Entfernung in einer  Rundhalle  endet. Von dort geht es dann mit den Fahrstuhl, Senkrechte  124 m in die Höhe,  zum Ausstieg  im Kehlsteinhaus. Dieser befindet sich noch in dem orginalen  Bauzustand wie dieses Haus 1938 in Betrieb ging. 

 

So wie Bunkeranlagen und das Kehlsteinhaus am Obersalzberg entstanden haben sich gleichzeitig, die damaligen "Größen" der Politik dort mit "Eigenen Anwesen" nieder gelassen. Das waren zum Anfang Bormann, Speer und Göring sowie weitere Personen seiner unmittelbaren Umgebung. Diesen genehmigte er sich hier nieder zu lassen und entsprechende Häuser für sich zu bauen. Hitler  selbst hatte hier schon früher, und zwar in den Zwanziger Jahren in der Pension Moritz, dem späteren Platterhof sich unter dem Deckname " Wolf " eingemietet. Grund dafür waren Zusammentreffen mit Dietrich Eckert, dem Mitbegründer der NSDAP, einem führenden Parteiideologen. Eckert, der sich hier monatelang auf Grund seiner politischen Agitation gegen den Staat versteckte. Ein Zusammentreffen kam  schließlich mit Hitler,  im Januar 1923, hier in der Pension Moritz zu stande.  Hitler, der von der umgebenden Landschaft begeistert war fuhr nun mehrmals zu Treffen mit Parteifreunden auf den Obersalzberg. Nachdem mißlungenden Umsturzversuch  die ihm eine  Haftstrafe in der Festung Landsberg sowie die Zahlung von 200,00 RM einbrachte, zog es ihm sogleich nach seiner Entlassung wieder auf den Obersalzberg. Er war ja schon dort bekannt und nächtigte im selben Zimmer wie schon 1924. Bei seinen wirkungsvollen Reden in Berchtesgaden hatte er vollens auf sich aufmerksam gemacht. Damit tauchten die ersten "Bewunderer" des 37 jährigen Hitler auf, der in der Agitation und der Retorik seiner propagandistischen Reden eine immer größer werdende Zuhörerschaft um sich scharrte. In der Folgezeit begann er wieder mit seiner schrifstellerischen Tätigkeit, daß der  Fertigstellung des 2. Teil seines Buches " Mein Kampf ", galt. 1928 hörte Hitler zufällig, daß das Haus Wachenfeld zu mieten sei. Dieses lag etwa 500m unterhalb des Platterhofes, daß er von seinen Sparziergängen her kannte. Die Besitzerin , Margarete Winter - Wachenfeld, aus Buxtehude im Norden des Deutschen Reiches, benötigte  finanzielle Mittel, um die eigene negative wirtschaftliche Lage zu verbessern. Selbst konnte sie das Haus in den Bergen kaum Nutzen. Sie war froh es vermieten zu können.  Hitler war, dieser für ihn wichtige  Mietvertrag, 100 RM im Monat wert. Gleichzeitig sicherte er sich bei dem am 17.09.1932 abgeschlossenen Mietvertrag das Vorkaufsrecht für dieses Anwesen. Ein Vorschlag an die Eigentümerin sollte ihn am 26.06.1933,  mit einer Kaufsumme von  40000,- RM lt. Kaufvertrag zum " Hausbesitzer" machen.  Ab  dem Jahre 1936 wurde das eigentlich bescheidene  "Haus Wachenfeld" zum später weltbekannten " Berghof " umgebaut . Die Baumaßnahmen wurden durch den Architekten Alois Degano, der später auch die 2. Reichskanzlei in Berchtesgaden projektierte, geleitet. Insgesamt entstand ein imposantes Wohngebäude das selbst für Empfänge so manch Europäischer Spitzenpolitiker zu damaliger Zeit mit allem Komfort ausgestattet war. Nur beste Materialien fanden beim Umbau Verwendung . Jeglicher mögliche Luxus, koste es was es wolle, wurde eingebaut. Das große versenkbare Fenster, das den Durchgang vom großen Zimmer zur Terrasse ermöglichte, wurde berühmt. Es ermöglichte den Blick auf eine imposante Berglandschaft sowie in das Tal von Berchtesgaden und nach Salzburg  Gleichfalls war der Eingang zum Haus  über eine große Freitreppe aus Granitstufen möglich. Über diese wurden die Staatsgäste des Berghofes empfangen, die den Führer meist nach oben entgegen gehen mussten. Eine Idee des " Bauherrn " Hitler.  Auch war überhaupt nicht bekannt das Hitler ein begeisterter Anhänger des sportlichen Kegelns war. So  befand sich im Keller des Berghofes eine Kegelbahn die er oft privat nutzte. Hitler hatte großen Spaß am Kegeln. Er wollte aber nicht das dieses Hobby nach außen in die Öffentlichkeit drang, um nicht von vielen Kegelvereinen zum Ehrenmitglied dieser ernannt zu werden. Weitere  seiner Kampfgefährten ließen sich zu späterer Zeit ebenfalls am Obersalzberg  nieder. Dazu mussten die Bergbauern unter Zwang enteignet werden. Hier hat M. Bormann, der ja als eigentlicher " Herr des Berges " den Berg völlig umkrempelte, rigoros die Eigentümer der Bauerngehöfte unter Druck gesetzt. Aus Angst haben die meisten diesen Druck nachgegeben und verkauft. Wer dann absolut nicht " freiwillig " verkaufte wanderte nach Dachau ins KZ. Eine schlimme Zeit die die Bergbauern dort erlitten. Nach 1945 hätte man dieses Unrecht ja nun zurechtrücken können und die Grundstücke den eigentlichen Eigentümern zurückgeben können! Aber die Geschichte verlief anders. Begründungen zweifelhafter Art wurden in dieser Frage Recht gesprochen.

Heute, wo man dies in allen Bücher und Medien als " Unrecht " größten Ausmaßes bezeichnet muß man aber feststellen, daß der Obersalzberg wieder   durch Gigantismus glänzt und seine " Großbaustelle" hat. Damals, im 18. Jahrhundert wurde diese Gegend, die eigentlich sehr arm war, auf Grund der besonders gesundheitsfördernden  Guten Luft und der imposanten Berglandschaft, durch einen kleinen Tourismus bekannt. Das Panorama von den Bergen, was sich jeden bot, war überwältigend. Bei guter Fernsicht konnte man bis nach Salzburg schauen. In den 12 Jahren der unseligen Nazizeit, wo Hitler den Tourismus auf dem Obersalzberg nur für propagandistische Zwecke nutzte bzw. später durch ein riesiges Sperrgebiet abwürgte, war ein Großteil des Berges nicht mehr zu betreten. Heute findet man nur noch Reste von den damaligen repräsentativen Bauten. Was nicht durch den Bombenangriff der Alliierten am 25.04.1945 zerstört wurde  ist nach Kriegsende  geschliffen bzw. gesprengt worden. Hitler sagte mal in einem Gespräch zu seinen Getreuen des engsten Umfeldes -" am Ende meines Lebens solle nichts mehr auf ihn hinweisen " . Das haben wohl die Heutigen staatlichen Stellen als " noch "auszuführenden Führerbefehl " verstanden. Denn Bürgerbewegungen und Ämter haben über Jahre gewirkt und  dies  heute durch massive Abrissarbeiten vollendet.

 

Besuch auf d. Obersalzberg,  Bericht aus der Deutschen  Wochenschau: 
                                                               

Die nachfolgenden Bilder zeigen Reste des Berghofes. Nach 1995 wurden selbst diese noch weiter geschliffen. Auch das reichte nun nicht mehr. Mit dem Bau des neuen Hotels auf dem Obersalzberg wurden weitere noch sichtbare Reste ab 2002, die auf dem Standort des Berghofes hindeuten, mit Abrissschutt zugeschüttet.( Bilder rechts )Selbst der Bauschutt durfte nicht wie jeder Bauschutt wieder verwendet werden. Er soll ins Ausland verkauft worden sein. Natürlich nur bei vorheriger genauer Untersuchung. Relikte jeglicher möglichen Art sollten nicht als Überbleibsel in " falsche " Hände geraten.               

 

 

                                                                                                                  Das " Teehaus "

Nach neuesten Informationen ist der Bereich der Ruine des " Teehauses " am Mooslaner Kopf im Frühjahr 2006 vollkommen eingeebnet worden. Leider hatte ich keine Möglichkeit die bestehenden Ruinenreste in den zurückliegenden Jahren zu besichtigen. Ein Versuch meinerseits wurde  im Jahre 2004 durch die Vereinsmitglieder des Golfplatzes, der sich ja in unmittelbarer Umgebung befand, verhindert. Ein anderen  Weg als über den Golfplatz zu den Ruinen des Teehauses zu Nutzen, ist beschwerlich. Das Gelände ist sehr schwer zu erreichen und der Erfolg ist nur als Wanderer sicher. Deshalb haben die Reste dieses Geschichtsträchtigen, für Deutschland überaus wichtigen Gebäudes überhaupt die Zeit so lange überstanden. Das Teehaus wurde in seiner Bauweise 1936 von Hitler genehmigt und durch den  " Herr des Berges " Martin Bormann  in Auftrag gegeben. Als Architekten benannte man Roderich Fick, der diesem Bau eine massive Bauausführung gab und in den Grundfesten überaus stabil gefertigt worden war. Massiver Beton in Verbindung mit Stahl gab diesen Bau einen Bunkermäßigen Ausbau, der 1937 fertiggestellt wurde. Der Platz des Hauses wurde so gewählt, daß er nicht weit von der Residenz des Führers, dem Berghof, gelegen war. In einem halbstündigen Marsch hat dann der "Führer" nach der Fertigstellung diesen Ort zur Erholung fast jeden Tag aufgesucht. Seine Begleitungen folgten ihm dabei auf Schritt und Tritt. Auf der Spitze des Plateaus hatte er einen überwältigen Ausblick über die Bergwelt des Berchtesgadener Landes. Da ja nach der Deutschen Niederlage die Alliierten diese Gelände, was sie ja noch 1945 mit einem gewaltigen Bombenhagel überschütteten, als Sieger betraten, war es für sie wohl sehr wichtig dieses 1952 zu sprengen. Ob Russen oder Amerikaner, bloß kein Stein auf den anderen lassen. Erst alles vernichten und hinterher "jammern" das man ja manches hätte noch Nutzen können. Zum eigenen Profit, daß versteht sich ja natürlich. Nun hat die Vergangenheitsbewältigung des heutigen Deutschland wieder ein Problem mit diesen Ort bzw. mit den Resten der Fundamente. Seit dem 01.08.2006 hat man es nun doch geschafft Bagger und LKW sowie notwendiges Material zu diesem Ort geschafft. Unter mehr oder weniger Ausschluss der Öffentlichkeit " schleifte " und " meißelte " man dort alles weg, dass nichts mehr zu erkennen ist. Der Bauschutt wird zur Verfüllung eines angrenzenden Hanges genutzt. Als Begründung für diese rigorose Art der " Vernichtung von Bausubstanz " wird die Vermutung von Blindgängern der Bombenangriffe angeführt. Nur komisch wie ich finde, daß ja jahrelang letztendlich Wanderer, Forstleute usw. dort sich in der Umgebung  bewegten ohne dies zu Wissen das Gefahr in Verzug ist. Sollte, mal angenommen dies Stimmen, hat man doch jahrelang Gefahren für die Bürger in Kauf genommen!  Oder ??

                                                                                                       Herrman Görings   " Adjudantur "

Die ehemalige Adjudantur von Herrmann Göring, Haus steht noch heute unterhalb des neuen Hotels, hat heute noch einen Zugang zu den Bunkeranlagen. Natürlich nur für zugelassenen Personen die evtl. Vermessungen oder andere Aufgaben zur Sicherung des Berges wahrnehmen. Heute wird das sehr gut erhaltene Haus zu Wohnzwecken genutzt. Weiter, in Rtg. Berchtesgaden ist noch der ehemalige  Gutshof von Martin Bormann sowie das Haus " Speer " zu besichtigen. Der Gutshof gehört zum Bereich  Bereich Golfplatz  " Obersalzberg ".

 ehemalige Adjudantur " Göring "                  ehemaliger Gutshof                                                                ....Haus Speer                                                        ...des Führers ehemalige Jugendherberge
 
 

 

 

 

 

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