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Schwester Paula Hitler / Wolf Hitlers Schwester Paula hatte nach dem Krieg versucht den Nachlass vom Bruder, Adolf Hitler, zu fordern. Dies wurde aber vom Land Bayern mit allen juristischen Mitteln verhindert. In diesem Zusammenhang schrieb sie 1957 einen Brief, der ihren Gemütszustand wohl wiedergeben sollte. Er ist von Gefühlen geprägt die vergessen, daß ja ihr Bruder ein Weltfeuer entfacht hat der Millionen Menschen ins Unglück stieß. Nur mit einem hat sie bis heute Recht behalten : Adolf Hitler ist heute in allen Formen des Fremdenhasses sowie der Unterdrückung der Völker als Vergleichssymbol ständig allgegenwärtig. Das ist das Problem der Zeit des 21. Jahrhundert. Wahrscheinlich wird das "Tausendjährige Reich " mit ihm ständig zugegen sein. Das Orginal des Briefes liegt in einem Deutschen Archiv und ist auf einer Internetseite veröffentlicht. Hier die Kopie von den Zeilen: Paula Hitler die Schwester Adolf Hitlers, schrieb diese Zeilen wenige Jahre nach Kriegsende. Ihr Herren – vergesst nur eines nicht! Euer Name wird längst mir Eurem Leichnam zerfallen – vergessen und vermodert sein – während der Name Adolf Hitler immer noch leuchten und lodern wird! Ihr könnt ihn nicht umbringen mit Euren Jauchekübeln, ihn nicht erwürgen mit Euren tintenbeklecksten, schmierigen Fingern – seinen Namen nicht auslöschen aus hunderttausend Seelen – dazu seid Ihr selbst viel, aber auch schon viel zu klein! Wo er geliebt hat.... geschah es um Deutschland. Wo er gebangt hat.... geschah es um Deutschland. Wo er gefehlt hat, geschah es auch um Deutschland und wenn er stritt für Ehre und Ansehen, war es deutsche Ehre und Ansehen – und als ihm auf dieser Welt nichts mehr geblieben war als das Leben – gab er es für Deutschland hin. Und was gabt Ihr bisher? Und wer von Euch wollte sein Leben für Deutschland geben? Ihr habt immer nur die Macht und den Reichtum, den Genuß, den Fraß und die Völlerei – ein herrliches Leben ohne Verantwortung vor Augen gehabt, wenn Ihr an Deutschland gedacht habt! Verlaßt Euch darauf, meine Herren, – schon allein das reine selbstlose Denken und Handeln des Führers genügt für die Unsterblichkeit ! Das seinem fanatischen Ringen um Deutschlands Größe nicht der Erfolg beschieden war, wie zum Beispiel einem Cromwell einstens in Britannien – auch das liegt vielleicht in der Mentalität begründet, weil der Brite bei allem Hang zur Eitelkeit, zu Neid und Mißgunst und zur Rücksichtslosigkeit – dennoch nicht vergisst, Engländer zu sein und die Treue zu seiner Krone liegt im Blut – während der Deutsche in seinem Geltungstrieb alles ist, nur nicht in erster Linie Deutscher. So liegt Euch nichts daran, Ihr kleinen Seelen, wenn mit Euch zusammen die ganze Nation in Trümmern geht. Euer Leitstern wird nie heißen; Gemeinnutz geht vor Eigennutz, sondern immer umgekehrt. Und mit diesem Leitstern wollt Ihr die Unsterblichkeit eines Größeren verhindern?Was ich in den ersten Nachkriegsjahren niederschrieb, hat seine Gültigkeit behalten auch im Jahre 1957 und bestätigt die Richtigkeit meiner Überzeugung." (Paula Hitler, Berchtesgaden, 1. Mai 1957)
Paula Hitler, gest. am 01.06.1960, beigesetzt auf dem Bergfriedhof in Schönau / Berchtesgaden Wie in den letzten Wochen des Jahres 2004 aus der " Bild-Zeitung ", Deutschlands größten " Propagandablatt " zu lesen war, soll ja die Pflege des Grabes durch ehemalige " SS Angehörige " realisiert sein. Auch ist die Grabstelle laut " Bild " wohl bis zum Jahre 2020 bezahlt. Jährliche Kosten von 15,00 EUR schlagen den unbekannten " Pfleger " zu Buche. Mag sein wie es will, hier aus diesem Grab eines Menschen, daß mit einem schlichten Holzkreuz, was sowieso schon recht mürbe erscheint, ein Drama zu machen ist unwürdig gegenüber eines Verstorbenen. Wer das unten im Bild dargestellte Buch liest kann erst ermessen was diese Frau, nicht nur nach 1945, nur weil eben der Namen die Verwandtschaft kennzeichnete, durchmachen musste. Und aus meiner Sicht scheint die Pflege des Grabes völlig normal zu erfolgen. Es ist schlicht und einfach und macht keinen propagandistischen Eindruck, was ja wohl die " Bild - Zeitung " mit ihrem Artikel erreichen wollte. Die beiden Oberen Bilder zeigen, das die Grabpflege völlig dem normalen Umstand der Nachbarschaft erfolgt.
Neue Nachricht im
Jahre 2005:
Paula Hitler wurde zur Sicherheit vor den Angreiffenden Alliierten aus dem Talkessel Berchtesgaden auf den abgeschiedenen Ort Vorderbrand , in ca. 1070 m Höhe über Berchtesgaden, gebracht. Dies geschah auf Anweisung vom Führer persönlich, der die Einquartierung in das Parteieigene Dietrich - Eckart - Haus bestimmte. So war sie aus der " Gefahrenzone " und erlebte den Bombenangriff am 25.04.1945 am Obersalzberg aus der Ferne. Ein Großteil ihrer persönlichen Habe, die nicht mitgenommen werden konnte, wurde im Parteihotel der NSDAP, "Berchtesgadener Hof" , eingelagert. Nach Einmarsch der Amerikaner in Berchtesgaden plünderte man, wie überall, auch den "Berchtesgadener Hof". Dabei fand man auch ihre Sachen die natürlich für viele " Sammler " interessant waren. Ab Mai 1945 war der "Berchtesgadener Hof" Hauptquartier für die Sieger aus Amerika. Paula Hitler, in Vorderbrand unter den Namen Paula Wolf lebend, überlebte diese Wirren des Kriegsendes in Vorderbrand des Dietrich - Eckart - Hauses. Den Obersalzberg mit dem Kehlsteinhaus, nicht weit, auf dem sie übrigens nie eingeladen wurde, hoch über ihrem Wohnquartier. Dort kannte sie am Anfang niemand. Auch kannte sie keinen der Menschen um sie herum. Um die Zeit mit nützlichen zu Nutzen lernte sie Englisch. Das war wichtig um die Verhöre durch die Sieger besser folgen zu können. Nach dem es bekannt war, das den Führer seine Schwester hier oben lebte zog sie aus der beengten Behausung des Eckart - Hauses aus und nahm als Untermieterin in der Alpenwirtschaft Vorderbrand, das sich ein Paar hundert Meter tiefer befand, Quartier. Hier konnte sie es sich endlich in einem eigenen Zimmer gemütlich machen. Trotzdem war die Höhenlage und die ruhige Bergwelt um ihr herum fast 5 Jahre das zu Hause. Die Abgeschiedenheit war wohl auch im Interesse der Besatzer. Denn man konnte sie ja zu jeder Zeit mit neuen Befragungen durch den CIC nach Berchtesgaden zitieren. Im Prinzip kam ihr Aufenthalt dort in Vorderbrand einer Internierung gleich. Trotz aller Bedrängnisse wurde Paula Hitler, die nun nach 1945 wieder ihren richtigen Namen trug, von den Besatzungsmächten und vor allem von lästigen Reportern, die auch damals schon jede " Storry " vermarkteten , in Ruhe gelassen. In ständiger Selbstdisziplin gegen jede geistige Ermüdung und vor allem gegen auftretendes Desinteresse kämpfte sie unermüdlich. Sie sprach sich selbst immer wieder Mut zu. 15 Jahre sollte sie ihren Bruder überleben. In dieser Zeit hat sie oft die Regierungstätigkeit ihres Bruders durch mitreden und vor allem durch Klarstellungen öffentlich ihre Auffassungen vertreten. Auch wenn sie mit diesen ganz allein blieb. Sie hat mit ihren Mut als Zeitzeugin trotz manchen Maulkorbes doch ihre Ansicht der Welt präsentiert. Sie hat sich von 1945 an bis 1960, ihrem Todesjahr, den vielfältigen Herausforderungen in Gesellschaft und Staat sowie den auch negativen Enttäuschungen gestellt. Man muß dies respektvoll akzeptieren und feststellen: Sie hat sich tapfer geschlagen. Alpengasthof Vorderbrand heute...
Dieses Buch ist in den letzten Wochen des Jahres 2003 vom " Druffel Verlag " veröffentlicht worden. In der Biographie der Lebensetappen von der Schwester Paula Hitler, hat hier Alfred Läpple ein interessantes Buch zur Geschichte der Fam. " Hitler ", mit weiteren wichtigen Informationen zusammengetragen.
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