Lagekarte Winnica
Vom 20.06.1942 bis Oktober 1942 verlegte der Führer, Adolf Hitler, sein
Hauptquartier von
der Wolfsschanze in die Anlage Eichenhain ( Wehrwolf ), daß in einem Areal
8 Kilometer nördlich von Winnica und östlich der Straße nach Schitomir , im Gebiet der Ukraine seit November 1941 erbaut wurde.
Hitler war einige male in dieser Bunkeranlage. So z. B. am
04.10.1942 Ein weiteres mal war er in der Zeit vom
19.02.1943 - 13.03.1943 in der Anlage anwesend. Grund des
Besuches war die Beobachtung der Wehrmachtsoffensive,
mit der General Erich v. Manstein wieder die Kriegsinitiative erlangen
wollte. Zielgebiet war das Donezbecken und Charkow. Nach dem 13.03.1943 kehrte Hitler nach Rastenburg ( " Wolfsschanze " ) zurück, und stattete auf dem Weg dorthin dem Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte in
Krasnibor
bei Smolensk ( Rußland ) einen Besuch ab. Da die Zeit der Siege vorbei war mußte er noch einmal am
27.08.1943 zur Anlage " Wehrwolf " fliegen um die Problematik des Verlustes
von
Mansteins gescheiterter Offensive zur Kenntnis zu nehmen. Genenalfeldmarschall von Manstein, der den Siegreichen Frankreich - Feldzug geplant u. durchgeführt hat,
konnte ihm ein Halten des Donezbeckens nur versichern, wenn er neue mindestens
12 zusätzliche Divisionen als Verstärkung der vorhandenen Armeeteile erhält. Hitler versprach ihm diese obwohl er wußte, daß es diese
nicht vorhanden waren. Gleich wohl flog er wieder in die Anlage
" Wolfsschanze " zurück. Hier angekommen ordnete Hitler die Sprengung von " Wehrwolf "
an. Sicher erfolgte dies in Kenntnis der Aussichtlosigkeit, daß eben
dieses gesamte Gebiet Ukraine nicht zu halten war.
In einem Bericht des
Bayerischen Fernsehens, der vor kurzem in der ARD gezeigt wurde, sind Teile
der Bunkeranlage " Wehrwolf " verstreut auf einem Gebiet, ca. 8 Km außerhalb
von Winnica zu finden. Die hiesige Bevölkerung weiß von der damaligen Anlage
sehr wenig. Eher uninteressiert stellen sie sich dieser Geschichte. Nach
neuesten Erkenntnissen soll die sichtbare schnelle Alterung des "
Führers " auf Grund der hohen radioaktiven Strahlungsintensität des
Geländes, auf dem sich die Anlage " Wehrwolf " befand, begründen.
500 mal höher als die normalen Strahlenwerte, die heute von der
EU zulässig
sind, haben das Granitgesteines bzw. die damals verwendeten
Baustoffe in der Umgebung gestrahlt. Hier hat sich wahrscheinlich der
" Bunkerherr " einer damals nicht beachteten bzw. gewussten Gefahr
ausgesetzt. Wenn man bedenkt, mit welcher wirtschaftlicher Anstrengung
die vielen Bunkeranlagen auf Ukrainischen Gebiet vorrangetrieben
wurden, wobei diese z. Teil in vorderster Frontnähe entstanden, waren
diese Projekte doch von größter Sinnlosigkeit. Man konnte die
Zukunft dieser Anlagen 100% garantieren, die ja eben von den
erfolgreichen bzw. entscheidenen Sieg im Ostfeldzug ausging. Doch zu
jener zeit war abzusehen das eben die Kriegslage sich entscheidend
ändern wird. Witterungsbedingungen sowie die Moral der gesamten
Wehrmacht waren doch schon stark verschlissen.
Bilder zu dieser Anlage finden sich heute in entsprechenden Büchern der
Kriegsgeschichte. ( z.B. Bücher d. Arndt Verlages )
HQ -
Anlage "Wehrwolf"
heute : "viel ist nicht mehr übrig"...
( Zusätzl. Info ) Übersät mit gesprengten
Betonteilen stellt sich heute der Bereich des ehemaligen Hauptquartiers "
Wehrwolf " dar. Nur 8 Km vom Stadtzentrum der Stadt Winniza entfernt, liegt
dieses Gebiet in Mitten einer Parkanlage. Für die hier Lebenden Leute bzw.
der Bevölkerung stellt diese zerstörte Fläche mit ihren ehemaligen Bunkern
keine besondere Attraktion dar. Im Gegenteil, viele Wissen mit der
Geschichte dieser Betonbrocken nichts anzufangen. Wundern sich, wer diese
hier wohl hinterlassen hat bzw. woraus diese ihren Ursprung haben??

Ein, zugeschüttetes Schwimmbecken ist noch
zu finden. Wie zu sehen, war dies wohl sehr wichtig in Mitten des Waldes.

Weiteres Führerhauptquartier »Bärenhöhle« westlich von Smolensk / Ukraine
Lagekarte
Smolensk " FHQ - Bärenhöhle "
Die Anlage Bärenhöhle entstand zwischen Oktober 1941 und August 1942
etwa neun Kilometer westlich von Smolensk bei Gnjesdowo durch Aus
und Umbau von Gebäuden eines vorherigen Hauptquartiers der Roten Armee. Sie
war ausschließlich als Feldquartier für Hitler und seinen engeren
Arbeitsstab vorgesehen und bestand aus 42 Fachwerk- und Blockhäusern. Für
Hitler wurden ein Bunker und ein Blockhaus neu errichtet, für seinen
Sonderzug wurde ein Abstellgleis verlegt.
Das 19 Hektar große Areal lag in einem ziemlich verwahrlosten
Waldstück. Es musste von " Grund auf " in der Struktur für die
geforderten Nutzungsbedingungen hergerichtet werden. Der Aufwand war enorm.
Mitte 1942 konnten die Baumaßnahmen abgeschlossen und die Anlage übergeben
werden.
Führerhauptquartiere
- Standorte in Europa !

Zwischen 1939 und 1945 entstanden nahezu
20 verbunkerte "Führerhauptquartiere. Das bekannteste lag östlich von Rastenburg in Ostpreußen und trug den
Namen "Wolfschanze". Darüber hinaus existierten die Anlagen "Adlerhorst"
bei Ziegenberg, in der Nähe von Bad Nauheim, "Felsennest" im
Dorf Rodert bei Münstereifel, "Waldwiese" zwischen Kusel und
Ramstein,
"Tannenberg" auf dem 1000m hohen Kniebis im Schwarzwald, "Wolfsschlucht"
und "Wolfsschlucht 2" in Frankreich, "Askania Mitte"
in Polen ca. 40km von Lodz, Askania Süd für die Unterstellung der
Sonderzüge, "Eichenhain" bei Winniza ("Wehrwolf"), "Bärenhöhle"
südwestlich von Smolensk sowie "Wasserburg" und "Hagen" ("Siegfried"). In diesem Zusammenhang zu erwähnen ist der
Berghof auf dem "Obersalzberg" und die Reichskanzlei. Am Ende des Krieges befanden sich weitere Vorhaben im
Bau. Die Erkundung zusätzlicher geeigneter Plätze war abgeschlossen. So waren die Anlagen " Olga "
bei Orscha /Ukraine, " W 3
in Frankreich bei Paris ", "Zigeuner bzw. bekannter unter "
Brunhilde " bei Thionville /
Frankreich", " Maybach I " und " Maybach II "
(" Zeppelin ") in Zossen bei Berlin , " Riese " im südlichen Polen und S III im
Raum Thüringen / Ohrdruff, nicht in ihrer baulichen Substanz beendet worden. Die Bunker Meybach-Zeppelin sind ja in meiner
Homepage auf der Seite Wünsdorf behandelt. Das Führerhauptquartier war Hitlers Befehlsstelle während des Krieges.
Er wollte von festen "Betonburgen" die "Feldzüge" leiten und
natürlich auch gewinnen. Den Polen- und Jugoslawienfeldzug beobachtete
Hitler noch von einem seiner Führersonderzüge aus. Schon frühzeitig hatte
er für den Frankreichfeldzug den Bau fester Hauptquartiere befohlen. Der Standort des Führerhauptquartiers wechselte mit der jeweiligen Bedeutung des Kriegsschauplatzes im Osten oder im Westen. Der
Kommandant des FHQ´s war für Unterbringung, inneren Dienst und Sicherheit
im Hauptquartier sowie des Führersonderzuges verantwortlich. Die untere
Karte gibt einen groben Überblick über Standorte der "
Führerhauptquartiere " in Europa.
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